Der «Grüne Güggel» ist das Umweltmanagementsystem für Kirchgemeinden. Er hilft uns, Verantwortung für die Schöpfung zu übernehmen – ganz konkret im Alltag.
Dazu schauen wir genau hin: Wie viel Energie verbrauchen unsere Gebäude? Was kaufen wir ein? Wie gehen wir mit Abfall und Wasser um? Darauf aufbauend setzen wir uns Ziele und verbessern Schritt für Schritt, was wir tun. So sparen wir Ressourcen und Kosten, schonen die Umwelt und leben vor, was uns im Glauben wichtig ist.
Im März 2025 hat die Kirchenpflege beschlossen, den «Grünen Güggel» einzuführen und dafür ein Umweltteam einzusetzen.
Mitmachen ist erwünscht: Haben Sie Ideen oder möchten Sie sich engagieren? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.
Das habe wir bereits erreicht:
Abfall/Recycling
Seit 2025 nehmen wir an der Aktion «Jeder Toner zählt» des Schweizerischen Roten Kreuzes teil. Leere Tonerbehälter werden durch eine Partnerorganisation gesammelt, verwertet bzw. aufgearbeitet und der Ertrag an das SRK zugunsten von benachteiligten Familien in der Schweiz gespendet.
In der Küche im Kirchgemeindehaus wurde eine Recyclingstation eingerichtet und bis Ende des Jahres wird für den Eingangsbereich im Kirchgemeindehaus ein Recyclingbehälter für verschiedene Abfallarten angeschafft.
Seit 2025 findet zweimal jährlich ein Kleidertausch für Frauen statt, der sich zunehmender Beliebtheit erfreut, und ebenso zweimal jährlich findet im Zentrum am Buck ein Bring- und Holtag für Kindersachen statt.
Biodiversität
Die Aufwertung der Umgebung ist dem Umweltteam ein Anliegen. Für eine Aufwertung in Frage kommen die Grünflächen zwischen Kirche und Kirchgemeindehaus sowie die Grünfläche auf der Rückseite des Verwaltungsgebäudes. Inzwischen hat sich der Verein «Avalon» gegründet, der die Aufwertung der Fläche unterhalb des Bürotrakts systematisch plant und ausführt. Zu diesem Zweck wurde eine Leistungsvereinbarung geschlossen.
Die Fläche vor dem Bürotrakt wurde durch eine andere Freiwilligengruppe naturnah als Lebensraum für Wildbienen, Kriechtiere und andere Insekten neugestaltet. Die «Wildbienen-Oase» wird während der Vegetationszeit monatlich durch Freiwillige gepflegt.
Arbeitssicherheit
Das Thema Arbeitssicherheit wird auf gesamtstädtischer Ebene unter der Leitung des Fachbereichs Liegenschaften bearbeitet. In den einzelnen Kirchgemeinden wurden in der Folge Bereichssicherheitsbeauftragte (BeSiBe) eingesetzt. Die Bearbeitung der einzelnen Schritte auf der Plattform «Previtar» (Arbeitssicherheit Schweiz) ist in Bearbeitung. Die Schnittstelle zwischen Notfallplanung und Kommunikation wird sorgfältig bearbeitet.
Gesamtstädtisch wurden Themen für die jährlichen Sicherheitsübungen erarbeitet, die Organisation erfolgt durch die einzelnen Kirchgemeinden.
Umgebungsarbeiten
Im September führte die Landeskirche eine Grünraumschulung auf den Flächen der Kirchgemeinde Oberwinterthur durch, die eine umweltfreundliche Umgebungspflege und
-gestaltung zum Ziel hatte. Aus unserer Kirchgemeinde hat ein Mitarbeiter des Haus- und Sigristendienstes teilgenommen.
Wärmeenergie
Auf Initiative der Arbeitsgruppe Handabdruck, entstanden aus der OeME-Gruppe (Ökumene, Mission und Entwicklung), wird die Kirche seit Januar 2025 nur noch auf 16 Grad geheizt.
Papier
Im Jahr 2025 erfolgte die konsequente Umstellung von Kopierpapier und der Drucksachen auf Produkte mit dem Label «Blauer Engel»
Die Gemeindebeilage «reformiert.lokal» wird auf Papier mit dem Label «myclimate» gedruckt. Bisher erschien unsere Gemeindebeilage vierzehntäglich, seit August 2026 neu monatlich.
Kommunikation
Im Rahmen des Projektstarts hat das Umweltteam eine Mitarbeitendenumfrage durchgeführt und die Ergebnisse gesammelt und ausgewertet. Zusätzlich erfolgte ein redaktioneller Beitrag mit Link zu einer öffentlichen Umfrage in der Gemeindebeilage und auf der Website. In ca. jeder zweiten Ausgabe der Gemeindebeilage erschien 2025 ein redaktioneller Beitrag zu Umweltthemen der Kirchgemeinde unter der Rubrik «Grüne Ecke».
Einkauf
Auf Initiative der Arbeitsgruppe Handabdruck erfolgte 2025 die Umstellung von Mineralwasser in PET-Flaschen auf Hahnenwasser im Krug bei eigenen Veranstaltungen.
Kontakt
Susanne Stadler
Sekretariat
